Einsteckkonen und Hülsen von RÖHM und NERIOX verbinden Bohrfutter, Gewindebohrer und andere Werkzeuge normgerecht mit der Maschinenspindel. Ob Morsekegelschaft, Reduzier- oder Verlängerungshülse nach DIN 2185/2187 oder Konus-Klemmhülse für Gewindebohrer nach DIN 6328: Bei Toolster findest du das passende Bindeglied für dein Spannsystem in Werkstatt und industrieller Fertigung.
Einsteckkonen und Hülsen für Werkstatt und industrielle Fertigung
Einsteckkonen und Hülsen bilden das normgerechte Bindeglied zwischen Bohrfutter, Werkzeug und Maschinenspindel und sorgen dafür, dass unterschiedliche Kegelgrössen und Systeme zueinander passen. Innerhalb der Kategorie unterscheiden sich die Komponenten vor allem nach Funktion: Einsteckkonen und -dorne verbinden das Bohrfutter mit der Spindel, während Reduzier- und Verlängerungshülsen unterschiedliche Morsekegelgrössen aneinander anpassen oder die Baulänge vergrössern. Wer die passende Komponente für sein Bohrfutter und seine Maschine wählt, stellt eine sichere, rundlaufgenaue Verbindung ohne Adapterprobleme sicher.
Zu den wichtigsten Produktgruppen zählen die Einsteckkonen von RÖHM und NERIOX mit Morsekegelschaft und Bohrfutterkegel nach DIN 238, die das Bohrfutter direkt mit dem Morsekegel der Spindel verbinden. Für Maschinen mit zylindrischer Spindelaufnahme steht alternativ der Einsteckdorn mit Zylinderschaft und ebenfalls Bohrfutterkegel nach DIN 238 zur Verfügung, der sich für Anwendungen ohne Morsekegel eignet. Beide Ausführungen bilden die Grundlage, um ein Bohrfutter überhaupt erst mit der jeweiligen Maschinenspindel zu verbinden, und müssen daher exakt zur Kegelgrösse von Futter und Maschine passen.
Technisch entscheidend für die Kompatibilität unterschiedlicher Kegelgrössen sind die RÖHM Reduzierhülsen nach DIN 2185, die in Genauigkeitsausführung komplett gehärtet sowie innen und aussen geschliffen sind und dadurch Werkzeuge mit Morsekegel auf eine kleinere Spindelaufnahme anpassen. Für Anwendungen, bei denen die Baulänge vergrössert werden muss, liefert RÖHM zudem die gehärtete Verlängerungshülse nach DIN 2187. Eine weitere Reduzierhülse mit Abdrückmutter und durchgehender, glatter Bohrung erleichtert zusätzlich das rückstandsfreie Lösen des eingesetzten Werkzeugs, da sich der Kegel über die Mutter kontrolliert abdrücken lässt, statt ihn mit Gewalt herauszuschlagen.
Ergänzend zu den klassischen Morsekegel-Komponenten bietet NERIOX mit der Konus-Klemmhülse für Gewindebohrer nach DIN 6328 eine spezialisierte Lösung für das Gewindeschneiden. Diese Hülse ist gehärtet sowie an Bohrung und Aussenkegel geschliffen und dient zur Aufnahme zylindrischer Gewindebohrer und Reibahlen mit Vierkantmitnahme in Stellhülsen, Pendelhaltern, Schnellwechseleinsätzen und Mehrspindlern mit eng aneinanderliegenden Spindeln. Diese enge Bauform ist besonders bei Mehrspindelanwendungen von Bedeutung, wo der Platz zwischen den einzelnen Spindeln begrenzt ist und herkömmliche, grössere Werkzeugaufnahmen nicht eingesetzt werden können.
Bei der Verarbeitung und Auswahl der richtigen Einsteckkonen und Hülsen ist besonders auf die exakte Übereinstimmung der Kegelnorm zu achten, da ein Bohrfutterkegel nach DIN 238 nicht mit einem Morsekegel nach DIN 2185 oder DIN 2187 verwechselt werden darf. Achte zudem darauf, ob dein Bohrfutter eine feste Verbindung über einen klassischen Einsteckkonus benötigt oder ob eine zylindrische Aufnahme über einen Einsteckdorn sinnvoller ist, da dies von der jeweiligen Maschinenspindel abhängt. Für den Gewindebohrereinsatz in Mehrspindelanwendungen lohnt sich zudem die Kontrolle, ob die kompakte Bauform der Konus-Klemmhülse nach DIN 6328 tatsächlich für den vorhandenen Spindelabstand benötigt wird, da eine Standard-Werkzeugaufnahme in weniger beengten Situationen ausreichend sein kann.
Welcher Einsteckkonus eignet sich für ein Bohrfutter mit Morsekegel? Für ein Bohrfutter mit Morsekegel eignet sich der RÖHM oder NERIOX Einsteckkonus mit Morsekegelschaft und Bohrfutterkegel nach DIN 238, der die direkte Verbindung zur Maschinenspindel herstellt. Bei zylindrischer Spindelaufnahme greifst du stattdessen zum Einsteckdorn mit Zylinderschaft. Was ist der Unterschied zwischen einer Reduzierhülse und einer Verlängerungshülse? Eine Reduzierhülse nach DIN 2185 passt einen grösseren Morsekegel an eine kleinere Spindelaufnahme an, während eine Verlängerungshülse nach DIN 2187 die Baulänge zwischen Werkzeug und Spindel vergrössert. Beide Hülsen sind gehärtet, erfüllen aber unterschiedliche geometrische Anpassungsaufgaben. Wann lohnt sich eine Reduzierhülse mit Abdrückmutter? Eine Reduzierhülse mit Abdrückmutter lohnt sich, wenn das eingesetzte Werkzeug regelmässig gewechselt werden muss, da sich der Kegel über die Mutter kontrolliert und ohne Gewalt lösen lässt. Die durchgehende, glatte Bohrung sorgt zusätzlich für eine saubere, rückstandsfreie Trennung von Werkzeug und Hülse. Für welche Anwendungen eignet sich die NERIOX Konus-Klemmhülse für Gewindebohrer? Die Konus-Klemmhülse nach DIN 6328 eignet sich besonders für Mehrspindler mit eng aneinanderliegenden Spindeln, da ihre kompakte Bauform auch bei begrenztem Platz zwischen den Spindeln Verwendung findet. Sie nimmt zylindrische Gewindebohrer und Reibahlen mit Vierkantmitnahme auf und lässt sich zudem in Stellhülsen, Pendelhaltern und Schnellwechseleinsätzen einsetzen.
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